Optimierter GL4-Scanner-Controller birgt zahlreiche neue Funktionen

Galvo Scanner Controller mit 192 kHz Servo-Rate und positionsbasierter Lasersteuerung

Zweiachsiger Servoantrieb für Aerotech-Scanner der AGV-Serie

Infinite Field of View (IFOV) kombiniert nahtlos AGV und Servobewegung, um den Arbeitsbereich des Scanners zu erweitern

"Zero-Tracking Error" eliminiert geschwindigkeitsbedingte Teileverzerrungen, wie z. B. Einschnürungen auf Kreisen und Abrunden von Ecken

Positionsbasiertes Laserfeuern (PSO) mit Windowing-Funktion hält einen konstanten Punktabstand über einen weiten Bereich von Betriebsgeschwindigkeiten aufrecht

Glasfaser-Schnittstelle

Der bekannte GL4-Scanner-Controller von Aerotech wurde jetzt für die AGV- Scanner-Familie nochmals optimiert: Die Produktweiterentwicklung soll nun für Top-Einschwingzeiten sorgen sowie thermische Langzeitstabilität und Spurtreue auf Mikroniveau bieten. „Wir haben damit bereits sehr gute Ergebnisse erzielt“,sagt Norbert Ludwig, Geschäftsführer bei der Aerotech GmbH. „Der AGV- optimierte GL4-Scanner überzeugt dank innovativer Funktionen wie beispielsweise Full-State-Feed-Forward, 192-kHz-Servo-Raten und Optik-ahead- basierte Geschwindigkeitskontrolle.“ So verwendet der GL4 eine hochentwickelte Interpolationselektronik, mit der eine effektive Auflösung von bis zu 26Bit erreicht werden kann, während die integrierte Echtzeit-2D-Kalibrierung eine genaue Strahlpositionierung über das gesamte Sichtfeld gewährleistet.

Präzise Laserbearbeitung möglich

Die Fähigkeit, einen Laserpunkt genau in Abhängigkeit von der X/Y- Achsenposition zu platzieren (PSO= Position Synchronized Output), ist ein Hauptmerkmal der Aerotech-Positioniersysteme im Bereich Laserbearbeitungsanwendungen. Mit dem Release des GL4 ist diese Funktionalität nun auch für Scanneranwendungen verfügbar. In Abhängigkeit von der Scanner-Position kann der Laserpuls exakt getriggert werden, so dass die zusätzliche Programmierung von Markierungs-, Sprung- und Polygonverzögerungen entfällt – was wiederum zu einer verringerten Programmierkomplexität führt. Mit der Funktion „Positionsynchronisierte Ausgabe“ (PSO) können nun scannerbasierte Prozesse auf dieselbe Weise programmiert werden wie bei traditionellen X/Y-Systemen.

Verbesserte Systemgenauigkeit

Bei den meisten Scannern ist die Leistungselektronik zusammen mit den Galvo- Treibern und der Feedback-Elektronik direkt in den Scannerkopf integriert. Die durch die Elektronik verursachte Wärme wird dort direkt eingebracht, was zu einer Positionsdrift führen kann, einen Versatz zwischen den Spiegeln  verursacht und auf diese Weise die Markierungsgenauigkeit verringert. Einige Systeme verwenden PWM-Leistungsstufen, um den Wärmeeintrag zu minimieren. Dieser Ansatz kann jedoch zu einer verringerten Spurgenauigkeit aufgrund von nichtlinearen Effekten beim Umpolen der Galvo-Steuerströme führen. Aerotech hat die Leistungsendstufen aus dem Scankopf separiert und kann so leistungsstärkere und rauschärmere Transistoren einsetzen ohne zusätzlichen Wärmeeintrag im Scannerkopf. Damit wird die Systemgenauigkeit deutlich verbessert.